Nach heute hab ich mir den Urlaub verdient

Was ein Tag – wenn ich nicht schon Urlaubsreif gewesen wäre, wäre ich es spätestens nach heute.

Eigentlich war der Plan für diesen letzten Dienstag vor dem Urlaub total entspannt. Überzeit abbauen und nachmittags einen Termin bei einem Kunden wahrnehmen. Vorher nicht arbeiten und danach sowieso nicht mehr.

Aber der Plan änderte sich durch meine Mandelentzündung letzte Woche. Es hatte sich so viel Arbeit angesammelt das ich nicht wusste wie ich das alles vor dem Urlaub noch schaffen sollte. Also kein frei sondern ab ins Büro und arbeiten. Um 7 Uhr habe ich das Haus verlassen, Mini Mann im Kindergarten abgegeben und ins Büro gefahren. Dort einiges erledigt und einige Aufreger hinter mich gebracht. 13:30 Uhr die Mittagspause damit verbracht Mini Mann aus dem Kindergarten abzuholen, na ja abholen zu wollen. Die Erzieherin begrüßte mich nämlich erst mal ziemlich einsam. Alle Kinder noch im Bett und schlafen. Normalerweise ist mein kleiner ja kein langer Mittagsschläfer, aber an diesem Tag wenn ich Zeitdruck habe war es ja zu erwarten 😦

15 Minuten gönnte ich ihm noch, dann musste ich ihn leider wecken lassen. Denn mein Kundentermin sollte bald los gehen. Natürlich war der kleine alles andere als Glücklich geweckt zu werden und war irgendwie noch nicht so richtig ansprechbar. Im Auto war er noch recht ruhig, aber kaum waren wir zuhause ging es nur noch „Mama Bust?“. Das ist seine Art darum zu bitten gestillt zu werden. Ich war etwas in Eile, denn ich hatte nur 10 Minuten Zeit mich umzuziehen noch mal in den Spiegel zu schauen und dann runter zum Kollegen zu gehen der mich abholen wollte. Leider waren alle versuche Mini Mann zu erklären, dass ich jetzt nicht kann erfolglos. Also Kind in die Arme vom Ehemann gedrückt, schnell fertig gemacht und schon klingelte es an der Tür.

Jetzt erst mal durchatmen und ab zum Kunden. Ganze 3 Stunden später kamen wir beim Kunden wieder raus. Um kurz nach 18 Uhr war ich endlich wieder daheim.

Als ich aus dem Auto stieg atmete ich erst einmal tief durch. Endlich Feierabend. Zumindest von Job zwei. Denn genau in diesem Moment klopfte es an einer Glasscheibe. Mein Blick nach oben verriet mir, dass dort Mini Mann und Ehemann am Fenster stehen und mich freudig begrüßen. Job eins wartet also auf mich. Als ich die Haustür auf machte und im Flur hoch ging hörte ich meinen kleinen schon herzlich rufen „MAMA“ oben angekommen kam er mir mit hoch gehobenen Händen und einem strahlen im Gesicht entgegen das mein Herz aufging. Hach ist das toll so begrüßt zu werden.

Keine 15 Minuten später schaut mich Mini Mann an und sagte „Mama Bust?“

Da er ziemlich Müde aus sah haben wir ihn direkt Bett fertig gemacht und ich bin mit ihm ins Bett. Er wurde gestillt war Glücklich und schlief irgendwann in meinen armen ein. Wäre ich nicht so hungrig gewesen, wäre ich wahrscheinlich direkt mit eingeschlafen.

Mein Mann erwartete mich mit Essen und ich war froh nun auch von Job eins Feierabend zu haben. Zu früh gefreut. Mini Mann scheint zu wachsen. Alle 1 bis 2 Stunden wachte er auf und weinte dazu gab er ein „AUA AUA“ von sich. Er strampelte wie wild mit den Beinen und lies sich irgendwie nicht richtig beruhigen.

Ich kenne das noch von mir. Als ich klein war hatte ich oft mit starken Bein schmerzen zu kämpfen wenn ich gewachsen bin. Scheinbar hat das Mini Mann von mir geerbt.

Die Nacht war also entsprechend kurz – gefühlt gar nicht vorhanden und ich sehne den Urlaub jetzt herbei.

Aber mich trennen ja nur noch 6 Arbeitsstunden und dann heißt es endlich URLAUB 🙂

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