Resümee

Es wird Zeit – Florida im Rückblick mit Best of Fotos 🙂

Es ist durch aus möglich, dass das ein oder andere Foto bereits bei den Tagesberichten zu sehen war, aber ich wollte noch einmal ein paar der schönsten Fotos zum Resümee packen.

Zuerst einmal sei gesagt, Florida sieht uns definitiv wieder.

Aber fangen wir von vorne an, ich werde das ganze etwas Thematisieren – falls jemand ein Thema nicht interessiert so kann er dies überspringen.

 


Disney

Disney hat im ersten Moment nicht viel mit Urlaub zu tun. Es kostet eine Menge und bietet im ersten Moment nicht viel, wenn man kein Disney oder Achterbahn Fan ist. Da ich aber zu der Sorte Fan gehöre, war es definitiv Pflicht. Mein Mann dagegen fährt zwar gern mal eine Achterbahn und kann mit Disney nicht viel anfangen. Aber auch ihm war klar, dass Disney Pflicht sei. Ich brauchte ihn also nicht einmal überstimmen.

Mit der Auswahl des Hotels taten wir uns etwas schwer, ist die Preisspanne und das was man dafür erwarten kann doch ziemlich riesig. Nach langem hin und her entschieden wir uns für das Old Key West und diese Entscheidung bereuten wir an keinem Tag.

  • Das Hotel Key West ist Traumhaft. Die einzelnen Häuser sind recht klein gehalten und auf großem Gelände verteilt. Das Haupthaus ist eher einer Promenade in Key West nachempfunden (behaupte ich jetzt einfach mal) und es kommt nirgends der Charakter eines großen Hotels auf. Das hat uns wirklich sehr gut gefallen. Auch die Anlage und die Zimmer waren für uns Ideal. Das einzige was uns in der Umgebung störte waren die Stiche die wir auf dem Balkon in Unmengen abbekommen hätten, wären wir nicht so häufig nach drinnen geflüchtet. Auch die Restaurants haben unseren Geschmack getroffen. Das Geld war hier wirklich gut investiert.

Die Planung der Restaurant Reservierungen, der Fast Pässe und damit jedes einzelnen Tages vor Ort fand ich (obwohl ich gerne plane) etwas fragwürdig und ehrlich gesagt auch ein bisschen anstrengend – gerade mit einem kleinen Kind, einem Klima das man bisher noch nicht kennt und der Frage wie wohl der Jetlag ist. Die Parks bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten, Attraktionen und Sehenswerten. Die Parks kann man natürlich im schnell Durchgang anschauen oder eben mit einer Menge Zeit. Wir haben versucht eine Mischung zu machen. Alles ohne Stress und trotzdem so viel wie möglich sehen.

  • Magic Kingdom bietet, aus meiner Sicht, das meiste Angebot für Klein und Groß. Mini liebte „Small World“ – keine Ahnung wie oft wir das fahren mussten. Auch das Prince Charming Carrousel war heiß begehrt. Peter Pan und Winnie Pooh machen auch eine Menge Spaß, genau wie die Mad Tea Party. Ihr seht also eine breite Palette von Angebot. Dumbo darf man natürlich nicht vergessen und (auch mein persönliches Lieblingsfahrgeschäft) Buzz Lightyear. Es gab noch eine Menge die ich jetzt nicht aufzählen werde, aber es gibt definitiv genug für die kleinsten. Für die großen ist an schnellen Achterbahnen jetzt nicht unbedingt viel dabei. Seven Dwarf Mine ist süß gemacht und macht auch echt spaß, allerdings wäre ich nicht bereit so lange anzustehen. Es erinnert ein bisschen an die Colorado Bahn im Phantasia Land. Was ich leider (aus verschiedenen Gründen) nicht geschafft habe und dem ich hinter her trauere sind die Parade um 15 Uhr, die Wishes am Abends (da trauere ich richtig doll drum 😦 ) und Splash Mountain. Das Frühstück im Crystal Palace mit Winnie Pooh war definitiv eins meiner Highlights, allein aufgrund des kleinen aufgeregten Mannes. Im großen und ganzen fand ich den Park vom Disney Feeling und vom Angebot her am schönsten.
  • Epcot überraschte mich am meisten. Bereits beim Lesen über den Park war ich gelangweilt. Ich wusste nicht genau was in diesem Park so interessant sein soll und na ja was soll ich sagen, es ist ein toller Park. Wer nun tolle, neue, schnelle Achterbahnen sucht ist hier wahrscheinlich falsch. Aber wer nichts dagegen hat, einfach mal durch einen schön Thematisierten Park zu laufen und vielleicht auch einfach mal ein bisschen „Ruhe“ zu genießen der ist hier richtig. Natürlich bietet Epcot auch Attraktionen die für einige Menschen super interessant sind, da ist Soarin oder TestTrack. Für uns war das nicht so interessant. TestTrack hat meinen Mann gelangweilt und Soarin sind wir gar nicht erst gefahren. Mir gefielen aber die langen Spaziergänge durch den Park, durch die Länder Pavillons und durch die ganze Anlage. Daher besuchten wir Epcot, entgegen des Plans, zwei Mal.
  • Animal Kingdom bezeichne ich gern als Zoo von Disney. Besonders hatte ich mich auf den Tree of Life gefreut und die Pfade entlang der Tiere. Leider war es am Tag unseres Besuches einfach ziemlich heiß, daher verließen wir den Park relativ schnell und haben so nur sehr wenig vom Park gesehen. Aber das was wir gesehen haben war wirklich schön. Expedition Everest ist echt mehr als eine Fahrt wert! Leider empfanden wir, vor allem durch die Hitze, den Park als recht schmal und eng. Es kam nicht so recht ein Windzug durch und viele Menschen stauten sich auf den Wegen. Es gab auch viele Baustellen, was aber bestimmt an dem neuen Themengebiet liegt das dort gebaut wird. Schade das Avatar Land noch nicht fertig war, hätte ich mir gern angeschaut 🙂
  • Hollywood Studios waren ebenfalls wie Epcot auf meiner „nicht so wichtig“ Liste. Schon in Vorbereitung auf den Urlaub habe ich hier die wenigsten HotSpots gefunden die mein Interesse weckten. Der Park ist in meiner Erinnerung recht klein im Verhältnis zu den anderen Parks. Dennoch ist er am Abend sehenswert. Uns machte es Spaß durch die Straßen voller bunter Lichter zu schlendern. Die Attraktionen waren für uns weniger interessant. Lediglich Fantasmc hätte ich mir gern angeschaut, aber auch das sollte irgendwie nicht sein.
  • Essen bei Disney war etwas auf das ich mich, dank dem Dining Plan, sehr gefreut hatte. Leider war das Essen nicht immer das was ich erwartet hatte. Das Wave, Olivia´s und Crystal Palace (Frühstück) haben einen sehr guten Eindruck als Table Restaurants hinterlassen. Die Quicks waren im groben eigentlich alle gut. Es gab nur ganz selten mal einen Ausreißer.
  • Die Wasserparks hätte ich mir gern häufiger angesehen und vor allem hätte ich mir gern nicht nur Blizzard Beach angeschaut. Für einen Tag mal abschalten sind sie genial. Mini hatte hier einen riesigen Spaß – wobei er das auch im Pool hatte :p
  • Dining Plan haben wir kostenfrei dazu bekommen. Wir haben die Kosten, die wir ansonsten hätten zahlen müssen, ebenfalls notiert. Der Dining Plan hat uns schlussendlich eine Ersparnis von 1050 Euro eingebracht, wir haben alle Credits aufgebraucht. Also war es auch hier am Ende die richtige Entscheidung, dass teurere Hotel zu buchen und damit den Dining Plan kostenfrei zu bekommen. Wir wären mit dem günstigeren Hotel teurer raus gekommen.

 

Cape Coral

Ursprünglich wollten wir ja nach Rotonda, haben da aber kein Haus im Budget gefunden. Daher ging es nach Cape Coral. Bereits vorher war uns klar, dass es sich hier um eine Häusersiedlung handelt die nicht viel bietet. Einen eigenen Strand hat die Stadt nicht (wirklich) und zu den schönen Stränden fährt man doch ein gutes Stück. Das wussten wir und es bestätigte sich auch. Es war nicht besonders schlimm aber es kann optimiert werden. Beim nächsten Mal würden wir dennoch Cape Coral bevorzugen, denn man braucht etwas Zeit um sich zu orientieren. Ein zweiter Besuch hätte daher den Vorteil sich schon grob orientieren zu können.

Aber zurück zum Ort, hier findet sich ein Häuschen neben dem anderen. Eine Hauptstraße führt durch den kompletten Ort. Es gibt Unmengen Möglichkeiten zum Einkaufen. Es hat alles was man braucht, außer einen weißen Sandstrand mit hellem Wasser. Den Strenggenommen gibt es einen Strand. Das Wasser ist angenehm zum Abkühlen und es gibt dort einen Spielplatz, Sand ach ja und eine Strandbar. Das Wasser ist zum abkühlen angenehm aber es hat leider keine schöne Farbe, im Gegenteil es ist eher Braun und lädt daher nicht unbedingt ein.


 

Lufthansa

Tja die Lufthansa war unsere Wahl da es zum einen eine deutsche Fluggesellschaft ist und zum anderen ein Non-Stopp Flug von Frankfurt anbietet. Das lassen sie sich natürlich etwas kosten. Dafür fliegt man A380 😉

Nun gut was kann man erzählen, der Service war ok. Stellenweise etwas wenig vorhanden. Das Essen auf dem Hinflug war ok und gerade so ausreichend. Auf dem Rückflug war das Essen eher schlecht und schmeckte überhaupt nicht. Auf dem Rückflug gab es selten Wasser, was aber wahrscheinlich auch an der Nachtruhe lag.

Auch hier würde ich, wenn der Preis nicht zu hoch ist, wieder buchen. Es gibt nichts über das ich mich wirklich beschweren kann, außer dass bei Lufthansa einfach immer die Gefahr besteht das sie gerade streiken wollen. Für den Preis den man hier zahlen muss ist das schon ziemlich nervig immer diese „Angst“ haben zu müssen.


 

Miami und Miami Beach

Über Miami und Miami Beach werde ich nicht so viel verlieren. Mit Kind und Kinderwagen kamen wir uns dort etwas wie ein Fremdkörper vor. Wir entdeckten nichts was uns besonders gefallen hat in der Stadt. Der Strand war schön, der Ocean Drive ist auch ganz nett anzusehen und wenn man Party machen möchte ist dies bestimmt eine super Adresse. Die Bus Tour hätten wir uns sparen können. Ansonsten ist die Stadt ziemlich hektisch und laut 🙂


 

Kosten

Wir hatten uns bereits bei der Planung zwangsläufig mit dem Thema Geld beschäftigt und hatten mit einer hohen Summe gerechnet. Diese Summe setzt sich allein durch hohe Fixkosten zusammen. Für Disney zahlten wir 3450 Euro, die Flüge 2100, das Auto 770 Euro – es sammelt sich also schon einiges zusammen. Was wir allerdings unterschätzten waren die Einkäufe in den Supermärkten, denn diese stellten sich als wesentlich teurer raus.


 

Allgemeines Fazit

Es war ein toller Urlaub der einfach viel zu schnell vorbei ging. Die Strände waren traumhaft und boten eine Menge Erholung. Disney bot einige magischen Momente und obwohl viele erstaunt über die 12 Tage waren, muss ich sagen kürzer hätte es wohl für uns nicht sein dürfen. 1 – 1 1/2 Tage waren bereits wegen An- und Abreise weg. 1 Tag wegen meiner Krankheit und 2 Tage für andere Parks (Seaworld + Discovery Cove). Somit waren es nur noch 7 1/2 Tage für 4+2 Disney Parks. Wenn man sich alles in Ruhe anschauen möchte und aufgrund eines kleinen Kindes die ganze Sache eher langsam angehen möchte, dann würde ich mit diesen Tagen auch rechnen. Magic Kingdom hatte ich 2 Tage eingeplant und die haben wir auch gebraucht. Ich glaub schlussendlich waren wir 2 1/2 Tage drin. Für die anderen Parks habe ich jeweils einen Tag gerechnet. Leider kam dadurch der Entspannungsurlaub im Haus und am Strand etwas zu kurz, denn die eine Woche war definitiv zu wenig.

Hatte ich mir vorab etwas Gedanken über Reisen mit dem Kleinkind gemacht, hat es Mini toll gemacht. Der Flug war ohne Probleme, vor Ort verlief auch alles ohne Probleme. Es war ein gelungener Urlaub und wir kamen erholt wieder.

Florida ist ein Traumziel und mit Kind war man überall Willkommen. So viel Freundlichkeit wurde uns entgegen gebracht, manchmal fehlt uns das hier sogar in Deutschland.

Alle Sorgen waren umsonst, der Urlaub war traumhaft. Ich gehöre definitiv zu den Leuten die sagen, Urlaub mit Kind und für die Familie. Dem Kind ist es wahrscheinlich egal wo man Urlaub macht, also kann man auch Urlaub für das Kind überall auf der Welt machen und wenn die Eltern mit dem Ziel noch eine Spur glücklicher sind, dann ist es Urlaub für die Familie und genau das sollte es sein! Kinder bestimmen schon eine Menge in unserem Leben und man sollte auf jedenfall auf sie Rücksicht nehmen, aber unser Sohn hat mir gezeigt dass wir nicht bei der Flugzeit auf ihn Rücksicht nehmen müssen, sondern darauf das wir uns wohl fühlen und entspannt sind.

Kommen wir zu den Best of Fotos aus unserem Florida Urlaub 2015

 

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2 Einträge zu „Resümee

  • Hi, interessanter Reisebericht und witzig zu lesen. wir haben jetzt auch so einen Rabauken herumwuseln also kann ich viel nachvollziehen. Vor 2 Jahren haben wir auch einen 3-wöchigen Amerikaurlaub gemacht, ohne Kind. Kann auch da viel nachvollziehen.

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    • Danke dir für dein Feedback!

      Es war echt ein toller Urlaub und ohne Kind wäre das ein oder andere bestimmte entspannter gewesen, aber dennoch kann ich es nur empfehlen 🙂

      Wenn alles klappt fliegen wir nächstes Jahr wieder. Aber dieses mal ohne Disney und einfach nur 3 Wochen West Küste um die tollen Strände komplett auszukosten – denn da war die Zeit definitiv einfach zu kurz!

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