Barcelona – Rummel, Rambla und Ruhe Teil 2

Hier nun der zweite Teil zu unserer Barcelona Reise.

Den ersten Teil könnt ihr hier finden.

In diesem Teil geht es um die Rambla, die Markthalle, Park Güell, L’Aquàrium de Barcelona und ein kurzes Resümee bzw. kleine Zusammenfassung 🙂

Die Rambla

Mit einer der bekanntes Straßen. Ich behaupte mal jeder der schon was über Barcelona gehört hat, hat auch was über die Rambla gehört.

Eine Allee mit kleinen Kiosken in denen man alles mögliche kaufen kann. Blumen, Andenken, Eis, Bücher usw. Ausserdem führt die Rambla an der Markthalle vorbei und sie endet sozusagen am Hafen, nämlich an der Statue von Columbus.

Die Rambla empfand ich als leerer als erwartet und dennoch ziemlich laut. Es war ein buntes treiben und Mini Mann genoß es die Rambla entlang zu spazieren. Häufig wurde es ihm aber auch zu viel und er kam zurück in „den sicheren Hafen“.

Der Weg lohnt sich, die Markthalle haben wir extrem gern besucht und auch das runter laufen zum Meer war wunderbar. Für meine Mutter war die Strecke recht anstrengend und nach den knapp 1,5km brauchte sie erstmal eine Pause.

Die Markthalle an der Rambla – Mercat de la Boqueria

Wir haben die Markthalle an drei Tagen besucht.
Freitags (es lagen 2 Kreuzfahrtschiffe im Hafen), samstags und Montags. Freitags und Samstags war es doch recht voll in der Halle. Ein Durchkommen mit Kinderwagen war eher unangenehm. So das wir nur die größeren Gänge genutzt haben.

Montags war es angenehm leer und wir konnten uns die Halle ganz in Ruhe an schauen. Es gibt auch hier alles was das Herz oder wohl eher der Magen begehrt. Schnelles auf die Hand oder doch „richtig“ im Sitzen. Der kleine Touristen Nap – den wir aber auch bewusst gekauft haben – in Form von kleinen Tütchen mit Schinken.

Für relativ wenig Geld kann man sich hier gut durchfuttern. Definitiv Pflicht – mit Kinderwagen aber lieber an Tagen an denen weniger los ist.

 

Park Güell

Dieser Park war ein Grund warum ich wieder nach Barcelona wollte. Warum auch immer, ich habe eine Schwäche für solche Parks.

Der erste Dämpfer kam bei den Vorbereitungen. Der Park kostet nun Eintritt. Es ist auch nur begrenzter Einlass pro halbe Stunde. Puhh – von langen Schlangen an den „Kassenhäuschen“ war auch die Rede.

Eine vorab Reservierung der Ticktets ist aber möglich. Ich wollte es aber aufgrund vom Wetter flexibel halten und entschied mich daher gegen den Online kauf. Als wir ankamen war keine Schlange zu sehen. Wir erhielten auch direkt Tickets für den nächsten Slot und konnten so 10 Minuten später im Park spazieren gehen.

Aber von vorne. Der Bus der Bustour hält in der Nähe der Rolltreppe. Der Weg zum Park Güell geht recht steil hoch, da ist man über so eine Rolltreppe schon froh, allerdings ist es mit Kinderwagen nicht möglich diese zu benutzen. Neben der Rolltreppe gibt es noch Treppen. Wir nahmen das Kind auf den Arm und klappten den Kinderwagen klein zusammen, das ermöglichte uns das Nutzen der Rolltreppe.

Ein zwei Querstraßen weiter kann man den weg auch ganz normal ohne Treppen hoch gehen und hat so die Möglichkeit den Kinderwagen hoch zu schieben. Diesen Weg haben wir runter genommen, allerdings braucht man da wohl doch einiges an Kondition.

Der Eintritt kostet 8 oder 9 Euro (je nachdem ob Online gekauft oder nicht). Dafür darf man den gestalteten Bereich von Gaudi anschauen. Der restliche Park ist kostenfrei. VOn hier aus hat man eine tolle Sicht über die Stadt (wenn der Dunst nicht wäre :() und kann einfach mal ausruhen. Es gibt Spielplätze und genug Wege um alles mit dem Kinderwagen anzusehen. Wir genossen einfach mal die Ruhe und die Aussicht. Mini Mann konnte laufen und sich bewegen. Ein toller Ort, auch wenn mich der Eintritt nach wie vor etwas stört.

 

Die zwei Seiten des Tourismus

L’Aquàrium de Barcelona

Auch hier fange ich mit den Bildern an:

Vor Jahren schwärmte ein bekannter von diesem Aquarium. Ich bedauerte bei unserem ersten Besuch nur dran vorbei gefahren zu sein und schwor mir beim nächsten Besuch hin zu gehen. Welch eine Fehlentscheidung.

Der Eintritt kostet ganze 20 Euro pro Erwachsenen und man ist in einer halber Stunde durch. Mini Mann wollte zwei mal durch den Hai Tunnel laufen. Der ist wohl das Highlight des Museums.

Ich will keine Grundsatzdiskussion über Zoo´s und Tierhaltung anfangen aber hier empfand ich es als wirklich grausam und trist. Die Aquarien waren klein und zum teil nicht mal mit Pflanzen oder ähnlichem dekoriert. Der eine Pinguin schwamm die ganze Zeit gegen die Scheibe als wolle er endlich raus.

Die Entdecker Zone war schon ziemlich abgespielt und na ja auch nicht wirklich soo interessant. Mini Mann fand es trotzdem ok und rannte überall rum. Dennoch für 20 Euro finde ich viel zu überzogen für die Leistung die man erhält.

Fazit – Resümee

Tja was soll ich sagen – 5 Tage Urlaub gehen so schnell ins Land.

Der Wohnung in Barcelona war für uns definitiv die richtige Entscheidung. Die Hop on Hop off Tour auch. Während man bei der U Bahn meist noch ziemlich viel im Untergrund laufen musste, stand man mit den Bussen meist schon dort wo man hin wollte. Für meine Mutter war es ab dem dritten Tag trotzdem sehr anstrengend weil man doch recht viel laufen muss.

Die Stadt ist wunderschön, laut hat aber auch ruhige Seiten. Wir haben uns wohl gefühlt und ich würde sagen der Trip hat sich gelohnt.

Allerdings hab es Sachen die mir dann doch nicht unbedingt positiv aufgefallen sind 😉 Man kommt nicht überall gut mit Kinderwagen hin, es wird viel geraucht und die Stadt ist teuer. Ist wahrscheinlich ein Großstadt Thema. Allerdings haben wir keine Kirche ohne Eintritt gesehen, das hat mich dann doch irgendwie gestört.

Der Reisezeitraum war Risikofreudig aber wir hatten tollstes Wetter. Ich würde den Zeitraum daher nur empfehlen.

Euch interessiert etwas bestimmtes in Bezug auf Barcelona und Kleinkind und ich habe dazu nichts geschrieben? Einfach in den Kommentaren fragen – wenn ich es beantworten kann, tue ich das gern.

Tja nun dauert es noch etwas bis zum nächsten Urlaub mit Kleinkind. Aber eine Nacht in einer großen Stadt an Weihnachten steht mir noch bevor. Ganz allein ohne Kind, die erste Nacht getrennt. Aber dazu bald mehr auf meinem Blog 😉

 

Mutterstiefchen

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