#1 Cecilia Ahern -Der Glasmurmelsammler

Das erste Buch meiner #30booksforme ist geschafft.

Es war etwas zäh aber die Details folgen jetzt.

Zum einstieg ein paar Hintergrund Informationen wie ich zu Cecilia Ahern stehe.

Der Glasmurmelsammler ist das elfte Buch das ich von Cecilia Ahern „gelesen“ habe. Ich fing mit Ihren Büchern nach der Verfilmung von P.S. Ich liebe dich an. Damals entstand ja ein recht großer Hype um sie.

Ihre Bücher fesselten mich mal mehr mal weniger, aber sie zählte nie zu meinen Lieblingsautoren. Verrückt das ich dennoch fast alle kenne. Ich glaube ab ihrem dritten Buch störte mich immer diese Note von „unechten“ Dingen. Seien es Orte die es wahrscheinlich nicht gibt (der Ort an dem alle verschwundenen Dinge Leben), Drogen die einen an zwei Orten gleichzeitig sein lassen, oder Imaginäre Freunde die es wirklich gibt man sie nur nicht sehen kann. Wer ihre Bücher kennt weiß was ich meine, aber wahrscheinlich machen diese kleinen Sachen genau ihre Bücher aus.

Kommen wir nun zum Glasmurmelsammler.  Die Inhaltsangabe bei Audible lautet wie folgt

Als Fergus einen Schlaganfall hat, vergisst er fast alles aus seinem Leben. Da findet seine Tochter Sabrina seine Glasmurmelsammlung, von der er ihr nie etwas erzählt hat. In der Sammlung fehlen wertvolle Stücke, und Sabrina macht sich auf die Suche nach ihnen.

Es stellt sich heraus, dass Fergus noch viel mehr Geheimnisse hatte, und alle scheinen sie mit den schillernden Kugeln verbunden zu sein. Doch wenn ihr Vater nicht der Mann ist, für den sie ihn gehalten hat – wer ist Sabrina dann eigentlich selbst?

Quelle: http://www.audible.de/

Die Story ist ähnlich aufgebaut wie „Für immer vielleicht“. Es gibt zwei Seiten der Geschichte und somit auch zwei Vorleser. Beide Stimmen waren sehr angenehmen. Als Erzähler haben wir zum einen Sabrina (die Tochter) deren Geschichten immer mit der Überschrift „Badeordnung“ anfangen. Zum anderen den Vater (Fergus) bei dem die Geschichten mit der Überschrift „Murmelspiele“ starten.

Hierbei sprechen wir nicht nur von zwei Seiten der Geschichte, sondern am Anfang auch von zwei verschiedenen Zeiten in denen die Geschichten spielen. Die Geschichte des Vaters fängt in der Vergangenheit an und baut sich langsam auf.

Um genauer zu sein fängt bei Fergus die Geschichte in seiner Kindheit an. Die erste Geschichte erzählt den Anfang der Liebe zu Murmeln und jede weitere Geschichte hat irgendwas mit Murmeln zu tun. Um so älter Fergus wird und um so mehr seine Geschichten im „jetzt“ ankommen, um so weniger sind die Murmel im Vordergrund.

Bei Sabrine beginnt die Geschichte im „jetzt“, natürlich blickt auch die sie ab und zu zurück. Irgendwann treffen sich dann die Geschichten im „jetzt“ und es gehen Zusammen in der Zeit weiter, aber leider nicht gemeinsam. Der einzige Kontakt zwischen Sabrina und Fergus ist eigentlich ein Telefonat.

Es laufen viele Geschichten nebenbei. Wir haben Sabrina die mit ihrem Leben (Mutter von 3 Kindern, Ehefrau und Berufstätig) irgendwie zufrieden ist aber trotzdem zur Paartherapie muss, denn ihr Mann ist es nicht. Es geht um die Beziehung zwischen Sabrina und Ihrem Vater, die aber nicht wirklich klar dargestellt wird. Ich kann nicht sagen ob sie sich nah stehen oder eher weniger. Es geht um die Beziehung der Mutter und dem Vater die leider nicht so gut ist usw usw. Es gibt also viele kleine Schauplätze, die aber nie wirklich zu einem kompletten Gesamtbild geführt werden. Natürlich gehören sie am Ende zusammen und ergeben dann einen Sinn, aber irgendwie fehlt der komplette rote Faden.

Viele der Geschichten waren mir zu verworren und dauerten mir zu lang bis sie endlich erklärt wurden. Die Story zog mich absolut nicht in ihren Bann und das „ich kann kaum erwarten weiter zu hören“ stellte sich leider gar nicht ein.

Normalerweise bin ich von Cecilia Ahern mehr Emotion gewöhnt muss ich sagen. Ich freute mich auf den Moment auf dem die Geschichten endlich zusammen gefügt wurden und wartete auf den Emotionalen knall. Leider vergebens.

Es war eine Geschichte die konstant vor sich her plätscherte und nicht wirklich spannend/tragisch oder emotional wurde. Zumindest für mich.

Wäre dies ein Film gewesen, würde ich ihn mit seichte Abendunterhaltung bezeichnen.

Wer übrigens in diesem Buch auch auf magische Dinge wartet liegt falsch. Ich hatte ja gedacht, dass der Vater seine Erinnerung durch anfassen der Murmel wieder erlangt und sich an die Geschichte hinter der Murmel erinnert (quasi wie bei Harry Potter ein Denkarium) – dieser Gedanke ging aber völlig am Buch vorbei.

Die Bewertungen die ich gelesen habe waren sehr durchwachsen. Es scheint als wenn man das Buch entweder liebt oder eben nicht. Ich selber empfand das Buch langweilig.

Vielleicht erging es euch mit dem Buch ja ganz anders als mir. Oder ihr habt einen Vorschlag für mein nächstes Buch?

Weiter geht es übrigens mit dem zweiten Teil von Silber das Buch der Träume von Kerstin Gier. Demnächst hier auf dem Blog 🙂

 

Mutterstiefchen


 

Ich erhielt für diesen Beitrag keinerlei Gegenleistung, er entspricht lediglich meiner Meinung.

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