#4 Kerstin Gier – Ehebrecher und andere Unschuldslämmer

Diese Woche hatte ich echt einen Lauf und konnte mein 4. Hörbuch für meine Challenge #30booksforme fertig hören.

Da ich etwas unkreativ war, schaute ich einfach was Spotify zu bieten hat. Das ging am einfachsten mit der Suche nach Kerstin Gier.

Hatten die letzten zwei Bücher mich doch in so einen herrlichen Bann gezogen, wirkte es auch als wäre das keine schlechte Idee.

Ich ging ohne Vorinformationen ran. Das war wohl ein Fehler. Kommen wir zum Inhalt des Buches:

Als die schwangere Studentin Louisa nach dem Tod ihres Vaters von der Stadt zurück zu ihrer Mutter zieht, ist sie fest davon überzeugt, daß sie in der ländlichen Idylle versauern wird. Doch schon bald stellt sie fest, daß es in ihrer Heimatgemeinde schlimmer zugeht als einst in Sodom und Gomorrha. Das ist vor allem die Schuld des frisch geschiedenen Pfarrers, der sich nicht nur um das Seelenheil, sondern auch um das körperliche Wohl seiner weiblichen Schäfchen bemüht und somit aus frommen Unschuldslämmern reißende Hyänen macht. Um sich den attraktiven Junggesellen zu angeln, greifen die Damen tief in die weibliche Trickkiste. Ein gnadenloses Spiel aus Lügen, Listen sowie kleineren und größeren Verbrechen beginnt. Als Louisa merkt, daß sogar ihre eigene Mutter darin verwickelt ist, stürzt auch sie sich Hals über Kopf in das Intrigenspiel …

Quelle: http://www.amazon.de/

Das liest sich ja so erstmal nicht schlecht aber mich hat das Hörbuch jetzt nicht vom Hocker gerissen.

Die Geschichte wird aus vier Perspektiven erzählt. Diese 4 Personen sind alles 4 Frauen – jede ein einzel Schicksal – die sich kennen und deren Geschichten ineinander greifen. Es fängt mit der Studentin Louisa an. Die zweite Person ist Ihre Mutter. Person drei und vier sind jeweils zwei Damen aus der Nachbarschaft.

Und schon fängt das Problem an. Ich konnte mir nicht mal recht die Namen der Hauptpersonen merken, es bleibt daher bei den Beschreibungen Louisa, Louisa´s Mutter, Person 3 und Person 4. Während Louisa Schwanger ist, vom Vater des Kindes sitzengelassen wird und Ihren neuen Platz im Leben zu suchen versucht – ist ihre Mutter damit beschäftigt mit dem Verlust ihres Ehemanns klar zu kommen. Ihr hilft dabei der Pfarrer des Ortes.

Person 3 ist ebenfalls verheiratet und lebt mit einem großen Kinderwunsch. Ihr Mann ist allerdings unfruchtbar und so na ja beschließt sie fremd zu gehen und sich so ein Kind machen zu lassen. Auch hier kommt der Pfarrer als Seelsorger ins Spiel.

Person 4 leidet unter ihrem Mann. Dieser war früher sportlich und sitzt nun im Rollstuhl. Darunter leidet er so, dass er zu einem furchtbaren Menschen mutiert ist. Irgendwann kommt auch hier der Pfarrer ins Spiel.

Tja alle vier Geschichten laufen irgendwie nebeneinander und doch zusammen. Wie ich bereits am Anfang geschrieben hatte, konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln. Ich war froh als es endlich zu Ende war. Das Ende war dann zwar doch noch recht lustig und hat irgendwie ein bisschen Spannung aufgebaut.

Ich mag die Jugendromane von Kerstin Gier, mit diesem Roman konnte sie mich als Leserin jetzt begeistern. Die Kritiken für das Buch fallen jedoch recht positiv aus. Vielleicht bin ich einfach keine typische Gier Leserin.

Falls ihr das Buch kennt, schreibt doch eure Meinung dazu in den Kommentaren.

Mutterstiefchen

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