London im Dezember

 

Kennt ihr den Film „Tatsächlich Liebe“?

Er gehört zu einem meiner Lieblingsfilme und war einer der Gründe warum ich einmal nach London reisen wollte.

Wieder war es Film der mir einen Floh ins Ohr gesetzt hatte. Warum wieder? Na ja bereits „Kevin allein in New York“ manifestierte bei mir den Wunsch New York (an Weihnachten) zu besuchen. Tja und den Wunsch (an Weihnachten) zu besuchen verdanke ich eben „Tatsächlich Liebe“.

Ich bin ein absoluter Weihnachtsfan. Ich liebe blinkende Lichte, dekorierte Schaufenster und Weihnachtslieder an jeder Ecke. New York erfüllte sich 2009 und 2015 sollte sich auch endlich London erfüllen.

Aus verschiedenen Gründen bot sich die Möglichkeit London zu sehen nur für eine Nacht und ohne Kleinkind dafür mit Teenie.

Auch wenn das Kleinkind nicht dabei war, habe ich hier und da auf die Tauglichkeit von London für ein Kleinkind geachtet. Denn irgendwann will ich natürlich wieder kommen und dieses mal mit Mini Mann und Ehemann. Wer weiß ob Mini Mann bis dahin noch ein Kleinkind ist aber egal 😉

Meine Aufmerksamkeit in diesem Beitrag möchte ich nicht auf Reisen mit Kleinkind legen,d dennoch werde ich dazu hier und da ein paar Worte verlieren. Kommen wir aber endlich zum eigentlichen Thema London.

Vorbereitung

Vorbereitung ist alles. London hat eine Menge zu bieten. Kulturell, Geschichtlich, Konsumtechnisch – es ist wohl für jeden etwas dabei. Je nach dem wie viel Zeit man hat ist daher eine Vorbereitung zwingend notwendig.

Nach langer Überlegung entschied ich mich für unseren Kurztrip gegen eine „Hop on Hop Off“ Bustour und für das „zu Fuß“ erkunden. Als Unterstützung würden wir die Underground (genannt Tube) nutzen.  Das sparrt auch Geld und das wird man in London schnell genug los.

Als weitere Vorbereitung habe ich bei der Bank Pfund geholt. Nach meinen Recherchen zeigte sich, dass man nicht in jedem Taxi mit Kreditkarte zahlen kann und wenn dann noch Gebühr dafür zahlen muss. Für mich stand aber eine Taxi Fahrt als Punkt auf meiner To Do Liste und so nahm ich Bargeld mit. Ich bereute es auch nicht.

Vor Ort

Es ist eine tolle Stadt und die Londoner empfand ich als freundlich und zu Fuß hätte ein Kinderwagen nicht sonderlich gestört. Einigen Stellen war es recht eng aber man wäre wohl ohne größere Probleme durch gekommen. Was allerdings ein großer Hindernis geworden wäre, wäre die Tube. Nicht jede Haltestelle ist Behinderten- und Kindergerecht.

Es fehlt also an Aufzügen und es gibt nur steile Rolltreppen auf denen der Kinderwagen nicht transportiert werden darf. Es wäre also sehr schwer geworden die Tube zu nutzen und wir hätten einiges mehr zu Fuß zurück legen müssen.

Wir sind sehr viel gelaufen. Am ersten Tag waren es um die 10 km. Mein mitreisender Teenie war am Abend fix und fertig – die Pläne für den nächsten Tag wurden daher reduziert und wir haben leider nicht alles geschafft was wir uns vorgenommen hatten.

Zu Fuß unterwegs

Dennoch finde ich war zu Fuß unterwegs sein die beste alternative für uns. Wir hatten so die Möglichkeit die Stadt richtig zu sehen und zu erleben. Es war toll!

Die Strecken hatte ich vorher auf Google Maps zusammen gestellt und Öffnungszeiten von verschiedenen Läden aufgeschrieben. Ich wollte unbedingt den Disneystore und M&M World besuchen.

Weitere Highlights waren natürlich Tower Bridge, Millennium Bridge, Buckingham Palace und der Big Ben. Am meisten hat mich Big Ben beeindruckt – er war irgendwie viel größer als ich gedacht hatte.

Weihnachtsbeleuchtung

Ach ja und natürlich die Straßen voll Weihnachtsbeleuchtung. Die waren schließlich der Grund für mich im Dezember hin zu fliegen.

Ich wurde nicht enttäuscht – es war TRAUMHAFT. Es hat mir wirklich gut gefallen und ich glaube wir haben nicht mal alles gesehen gehabt. Hier hätte ich dann doch gern meine Spiegelreflexkamera dabei gehabt, aber die kleine hat auch ganze gute gemacht.

Resümee 

Eine Nacht in London war einfach zu wenig – viel zu wenig. Aber es hat Spaß gemacht und war ausreichend um mal ein Gefühl für die Stadt zu bekommen. Ich werde aufjedenfall noch mal einen Abstecher in die Stadt machen.

Allerdings ist die Stadt nicht ganz günstig und man muss mit einiges an Eintritt rechnen und auch essen und Shoppen ist nicht ganz günstig. Dank Ryanair war der Flug wenigstens günstig.

Wie auch in New York und auch Barcelona konnte die Tube mich nicht wirklich begeistern. Ich mag einfach keine Untergrund Züge egal in welcher Stadt!

Zum Abschluss lasse ich noch ein paar Bilder sprechen:

 

Mutterstiefchen


 

Übrigens wer etwas über den Tag in London lesen will der kann sich meinen Beitrag London – mein Wochenende in Bildern mal anschauen


 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s