Buch-Rezension: Yann der Biotologe 

Es ist bereits ein paar Wochen her, da erhielt ich eine Mail mit einem Rezensionsangebot.

Da gibt es diese Buchreihe, vom kleinen Yann der als Biotologe mit seinen Eltern durch die Welt reist und abenteuerliche Geschichten erlebt.

Yann´s Eltern erforschen die Folgen des Klimawandels, was Yann sehr zu gute kommt. So lernt er die Welt kennen und kann tolle Geschichten erleben. Diese wurden in der Zeit von 2012-2014 in zwölf Büchern veröffentlicht. Sie spielen in unterschiedlichen Ländern/ Gegenden, darunter zum Beispiel Alaska, Florida, Australien, Costa Rica aber auch Brandenburg.

Die Länder bzw. Gegenden in denen die Geschichten spielen bilden die Hauptüberschrift des Buches. Ich durfte mir eine Geschichte aussuchen und entschied mich für „9. Abenteuer in Thailand – Biotologe Yann reitet durch das Dschungel-Land“.

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Wahrscheinlich denkt ihr jetzt, ich habe ein kleines Schreibproblem – Biotologe, was soll das denn sein? Das fragt sich wohl auch meine Autokorrektur die dies ständig in Biologe ändern will. Aber auf diese Frage gibt Yann direkt im Klappentext des Buches die Antwort. Hier ein Auszug daraus:

Yann sagt ein Biotologe ist einer der die Tiere, Pflanzen und Länder erforscht.

Aus dem Urlaub zurück, endlich Zuhause angekommen und da wartete auch schon Yann´s Geschichte auf mich. Ich war sehr gespannt und nahm mir Zeit das Buch anzuschauen.  Ca. 44 Seiten voll mit Bildern und mit wenig Text wollten von mir Begutachtet werden. Das passt zur Zielgruppe des Buches: Für Kinder ab 4 soll es geeignet sein, Kindergartenalter. Zu den ca. 44 Seiten Geschichte gesellen sich vier Seiten mit einigen Fakten zum Thema Elefanten – die Arten, den Schutz, ihr Lebensraum und das Zusammenleben von Mensch und Tier.

Mini Mann interessierte sich leider nur kurz für die Geschichte. Zwei Seiten anschauen, davon eine Vorlesen und schon war ihm das Buch (leider) langweilig. Er wird mir wohl keine große Hilfe bei dieser Bewertung sein. Er identifizierte sich allerdings auf den ersten Blick mit Yann und fand es sehr interessant, dass dieser auf einem Elefanten reitet.

Doch kommen wir erst einmal auf die Geschichte zu sprechen. Zu dieser sagt der Klappentext:

Yann folgt der Elefantenherde durch den Dschungel Thailands. An einem Fluss muss er aufgeben, da dieser zu tief ist. Traurig überlegt er, was er jetzt anfangen soll, als plötzlich ein kleiner Elefant vor ihm steht. Er hat seine Herde beim Fressen verloren. Yann verspricht ihm, bei der Suche, zu helfen und so ziehen sie gemeinsam weiter. Sie erleben einen lustigen Tag miteinander, bis sie schließlich noch feuchte Elefantentappen entdecken. 

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Klingt doch so nicht schlecht oder? Meine Meinung zu dem Buch sieht wie folgt aus:

Die Bilder, die für das Buch gewählt wurden vermitteln einen sehr lebhaften Eindruck von der Geschichte. Sie sind wirklich schön anzuschauen, wenn auch manche etwas unscharf wirken (bei sowas bin ich manchmal echt pingelig).

Der Schreibstil entspricht nicht den Kinderbüchern, die ich bisher vorgelesen habe und so stolperte ich hier und da über die Formulierung der Sätze. Das Abenteuer, dass sich bereits auf der zweiten Seite als Geschichte entpuppte, ist wirklich eine niedliche Geschichte. Ich muss allerdings gestehen, ich erwartete wirklich eher eine Art Tagebuch der Abenteuer vom Biotologen Yann, erhielt aber eine erfundene und inszenierte Geschichte.

Das mag jetzt nicht weiter schlimm sein, aber ich glaube eine reale Geschichte hätte mir hier einfach besser gefallen. Für Kinder mag das aber keinen Unterschied machen, diese werden sich bestimmt auch so an dem Abenteuer erfreuen. Spätestens wenn der Elefant zu reden anfängt, sollte das Interesse beim Kind geweckt sein.

Es ist aufjedenfall mal eine andere Art von Kinderbuch und dazu noch mit einem ernsten Hintergrund der uns alle etwas an geht. Denn das Buch hat eigentlich eine Mission, so würde ich das zumindest nennen. Wie Eingangs erwähnt, erforschen die Eltern von Yann die Auswirkungen des Klimawandels, mit diesem Buch bot sich eine Plattform bereits bei den kleinsten dafür ein Interesse zu wecken.

Schon allein dafür, finde ich, ist die Buchreihe lesenswert. Wir als Eltern bekommen ein Mittel an die Hand um unseren Kindern die Welt etwas mehr zu erklären, auch in Themen die wir vielleicht so gar nicht aufgegriffen hätten.

Bei uns wird das Buch erst einmal im Schrank verschwinden. Mini scheint dafür definitiv zu jung zu sein. Aber so in ein oder zwei Jahren wird er es bestimmt fasziniert anschauen.

Die Bücher sind übrigens im Tlele Books Verlag erschienen und wurden von Frau Agnes Gramminn-Steinland geschrieben. Die Geschichte in Thailand erschien 2014.

Die Reihe vom Biotologen ist mit den zwölf Geschichten (vorerst) abgeschlossen. Bei den Büchern handelt es sich um Hardcover das etwas größer ist als DinA4. Der Preis liegt bei 14,50 Euro. Alle Geschichten sind im selben Stil aufgebaut. Es erwarten euch also eine Menge Bilder mit phantasievollen Geschichten rund um die Welt.

Kennt ihr Yann schon? Ich freue mich auf eure Meinung zu dem Buch oder zu einem anderen aus der Reihe.
Vielen Dank an den Verlag der mir das Buch kostenfrei als Rezensionsausgabe zur Verfügung gestellt hat.

 

 

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2 thoughts on “Buch-Rezension: Yann der Biotologe 

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