Ein Statement – #leidensweg

Dein Blog, deine Regeln – so heißt es ganz oft. Also was du in deinem Blog veröffentlichen willst, kannst du auch veröffentlichen.

Ich entschied mich über das Eltern-sein zu bloggen – ein Mutterblog. Doch das allein reichte mir nicht bzw. bei uns gehört auch das Reisen zum Eltern sein dazu, so entstand also mein Blog. „Ein Alltags Mutter Blog mit Reise Komponenten“ so beschrieb ich ihn, meinen Blog – mein Hobby.

Nun hat sich in meinem Leben etwas verändert. Meine Mutter erkrankte an Krebs und mein Leben steht seither Kopf. Darüber zu bloggen hilft mir. Ich überlegte am Anfang einen neuen Blog für dieses Thema anzufangen und entschied mich recht schnell dagegen.

Genau aus diesem Grund schreibe ich diesen kurzen Beitrag. Es ist ein Statement dazu, dass ich mich genau für diesen Weg entschieden habe. Auch wenn es vielleicht nichts positives ist, so gehört es jetzt zu unserem Alltag.

Da ich weiß, dass die Themen Krebs, Krankenhaus, Sterben und der Verlust eines geliebten Menschen bei manchen Lesern triggert, werde ich diese unter der neuen Rubrik „Leidensweg“ posten und mit gleichnamigen # versehen.

Ich hoffe ihr könnt meine Entscheidung nachvollziehen.

 

 

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6 Einträge zu „Ein Statement – #leidensweg

  • Ich kann deine Entscheidung vollkommen nachvollziehen. Es gehört nun zu deinem Leben – also auch zu deinem Blog. Viel zu häufig schließen wir die Themen wie Krankheit, Tod und Trauer aus unserem Leben aus, aber es gehört zu unser aller Leben!
    Deshalb finde ich dein Statement dafür umso wichtiger ❤

    Ich werde mitlesen – auch wenn es mich triggert. Weil ich eben weiß, wie wichtig und richtig es ist daraus kein Tabuthema zu machen.

    Liebe Grüße
    Mother Birth

    Gefällt 1 Person

  • Hallo,
    ich persönlich denke, dass das sehr mutig von dir ist und ja, tatsächlich gehört der Tod zu unserem Leben dazu. Unsere Blogs sind auch einfach dazu da, um unsere Gedanken niederzuschreiben, positiv wie negativ und eine gewisse Last auch von unseren Schultern zu nehmen. Ich wünsche dir und deiner Familie für diesen Weg Kraft und Hoffnung. Fühl dich gedrückt.
    Lieben Gruß
    Conny

    Gefällt 1 Person

  • Auch wenn es einen traurigen Hintergrund hat, finde ich es ganz wunderbar, dass du deine Gedanken im Blog „verarbeiten“ möchtest. Ich finde das gut und mutig. All das gehört ja zum Leben dazu. Für die nächste Zeit wünsche ich dir ganz viel Kraft und deiner Mutter Gesundheit und Hoffnung. Alles Liebe

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  • Ähnlich ging es mir damals mit dem extra Twitteraccount, ich konnte ihn unter anderem auch nicht nutzen, weil es alles so “echt“ machte. Meine Timeline fing mit auf, und ich konnte auf den 2. Acc verzichten. Und deine Leser hier werden dich auch auffangen, so gut sie können ((()))

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