Lovely 2016 – or not?

Es ist der 31. Dezember 2016 und somit der offiziell letzte Tag des Jahres 2016. Damit liegen schon 365 Tage in diesem Jahr hinter uns und bevor nun auch der letzte Tag zu Ende geht, wird es Zeit für einen kleinen Rückblick.

Sportlich sein, abnehmen und MeTime nehmen

Das Jahr startete wie immer positiv gestimmt mit guten Vorsätzen und Ideen die es umzusetzen galt. Ich hatte im Jahr 2015 eine gute Motivation was Sport und Abnahme anging. Auch die MeTime funktionierte gut und so hoffte ich auf ein noch besseres 2016.

Die Vorsätze waren also simpel. Weitermachen wie 2015 – weiter abnehmen, weiter Sport machen und die MeTime nutzen. Die MeTime wollte ich mit Hörbüchern nutzen um auch mal wieder das ein oder andere Buch „zu lesen“. Bereits 2014 entdeckte ich, dass Hörbücher eine schöne Alternative zum Lesen sind.

Alles starte auch ziemlich gut, obwohl es recht kalt war ging ich weiterhin laufen. Das änderte sich aber bereits im Februar, als mich Krankheit davon abhielt laufen zu gehen. Im März hatte ich dann noch etwas Restmotivation und versuchte erneut durchzustarten. Doch der März blieb beim letzten guten Laufmonat. Selbst der Druck den ich mit der Anmeldung zum J.P. Morgan Lauf erzeugte, motivierte nur bedingt.

Ein Highlight (sportlich gesehen) war aufjedenfall die Teilnahme am eben genannten Lauf. Es war ein gutes Gefühl gemeinsam mit Kollegen an diesem Run teilzunehmen. Die Zeit war garantiert nicht erwähnenswert, aber es war ein tolles Gefühl. Aber auch dieses Hoch entfachte meine Motivation aus dem Vorjahr nicht erneut. Zum Ende des Sommers betrieb ich gar keinen Sport mehr und war auch nicht weiter frustriert, dass es dieses Jahr einfach nicht laufen will.

Die Abnahme wandelte sich daher auch zu einer Zunahme. Der fehlende Sport, schlechte Ernährung alles lies das Gewicht eher nach oben als nach unten gehen. Obwohl es mich frustrierte schaffte ich es nicht mich selber zu motivieren. Ich akzeptierte eher.

Auch das mit den Hörbüchern klappte nicht so gut wie ich es geplant hatte. 30 Stück sollten es werden – über 12 Stück habe ich geschrieben und insgesamt 20 gehört. 30 war wohl ein zu hohes Ziel. Ein Grund dafür war, dass Mini dieses Jahr massiv wieder an mir hing. Ein weiterer Entwicklungsschritt mit vielen Emotionen, der zu vielen Tränen und wenig MeTime führte.

Wünsche und Ihre Erfüllung

Anfang des Jahres nistete sich auch ein kleiner Wunsch bei meinem Mann und mir ein. Immer häufiger redeten wir über ein zweites Kind und entschieden uns dafür. Doch wir entschieden uns auch, dass es Anfang des Jahres kein guter Zeitpunkt sei. Es wartete eine Flugreise nach Florida auf uns und Schwanger wollten wir beide den Urlaub nicht antreten.

Des Weiteren gehörte Florida ausserdem zu einem Zika „verseuchten“ Gebiet und der Kinderwunsch sollte daher lieber hinten angestellt werden. Blieb als großer Wunsch, einen tollen und schönen Erholsamen Urlaub zu dritt in Florida zu verbringen. Leider klappte auch das nicht so richtig.

Wie bereits erwähnt, durchlebte Mini dieses Jahr einen neuen Entwicklungsschritt und so überrannten uns im Urlaub die ersten richtig fiesen Trotzanfälle und der Urlaub wurde richtig anstrengend. Egal was man zu Mini sagte, ihn fragte oder ihn bat er reagierte in 75% der Fälle mit einem Nein, Weinen oder Motzen. Nach den 3 Wochen Urlaub fühlte ich mich noch Urlaubsreifer als vorher – obwohl ich natürlich auch sehr sehr schöne Erinnerungen an den Urlaub habe. Man verdrängt halt doch auf Dauer die „schlechten Erinnerungen“ 🙂

Ein weiterer Wunsch ging dennoch in Erfüllung, wir buchten sehr spontan eine Kreuzfahrt für November. Diesen Wunsch schrieb ich schon vor langer langer Zeit auf meine Reisewunschliste und nun ging dieser sehr unerwartet in Erfüllung.

Und ein weiterer Wunsch ging relativ unerwartet in Erfüllung. Ein kleines Geschwisterchen für Mini wollte unbedingt zu uns und so wurde ich Ende des Sommers Schwanger. Nächstes Jahr würden wir zu viert sein. Unverhofft kommt halt doch oft.

Veränderungen

Aber das Jahr 2016 war nicht nur durch Wünsche und Vorsätze geprägt, es standen auch einige Veränderungen an. Na gut eigentlich nur zwei, dafür aber zwei große. Zum einen würde Mini von Krippe in Kindergarten wechseln und zum anderen würde ich wieder auf Vollzeit hoch gehen.

Am 01.09 war es dann soweit. Mini hatte seinen ersten Tag im Kindergarten. Die Eingewöhnung lief eigentlich ganz gut, hatte aber auch ein paar Tiefs. Die Umstellung von absoluter Traum Krippe auf Städtische 08/15 Kindergarten war durch aus Arbeit für ihn. Dennoch er fühlte sich wohl, was ich nicht unbedingt behaupten konnte.

Mir fehlt auch nach wie vor die Liebe zum Detail, die ich bisher aus der Krippe kannte. Während in der Krippe die Erzieherinnen neben Förderer auch Spielfreund waren, sind die Erzieherinnen im neuen Kindergarten häufig einfach nur Aufsichtspersonen. Man kann hier also im Vergleich zu früher nicht unbedingt von Bezugspersonen sprechen.

Nach einem Monat Eingewöhnung startete meine Eingewöhnung. Von früher 33 Stunden die ich arbeitete, ging ich auf 41 Stunden hoch. Für meinen Körper eine harte Umstellung. Ich bekam zwar nicht unwesentlich weniger Schlaf als vorher, aber nach 9 Stunden arbeiten hatte ich gerade mal die Fahrzeit von 30 Minuten um mich etwas auszuruhen, bevor ich mit Mini den restlichen Tag verbrachte. Wieder kam die MeTime massiv zu kurz. Erschwerend dazu machte mir die Schwangerschaft nun doch etwas zu schaffen.

Krankheit und Krankenhäuser

Einen richtig fiesen Schicksalsschlag erlitten wir Ende August. Wurde meine Mutter ursprünglich mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus überweisen, stellte sich recht schnell raus dass es sich hier um ein Gehirntumor handelt. Einen bösartigen, zwar operablen aber nicht heilbaren Gehirntumor.

1,5 Wochen tägliche Krankenhausbesuche, unzählige Gespräche mit Ärzten und eine Menge tränen später war klar – meine Mutter würde über kurz oder lang sterben. Wann weiß halt keiner, nur woran. Für eine kurze Zeit stand die Zeit still und emotional wurde ich noch mal auf eine große Achterbahnfahrt mitgenommen. Eine weitere Krebs Diagnose, ebenfalls unheilbar und tödlich, in der Familie gab dem Jahr dann den Rest. Ich wollte nichts mehr von Krebs und Tod hören – mir reichte es und reicht es auch jetzt noch.

Mini, mein Mann und ich waren dieses Jahr ungewöhnlich oft krank. Gott sei Dank nie etwas ernstes, dennoch reichte es um an den Nerven zu zerren. Es fehlte an Erholung und einfach mal Zeit durchzuatmen.

Bloggen und ich

Der Blog nahm dieses Jahr endlich neue Züge an. Es gab ein Logo, einen einheitlichen Header und ein neues Layout. Es wurde von mir häufig gebloggt und ich war eigentlich sehr zufrieden damit. Als das Jahr zum Ende von mir immer mehr Energie forderte, fehlte immer mehr Energie zum bloggen.

So blieb es auf dem Blog immer häufiger ruhig. Was mich auf der einen Seite zwar traurig stimmte, aber auf der anderen Seite (ganz ehrlich) die einfachste und beste alternative war um Energie einzusparen. So gern ich auch blogge und ich mich freue über Leser und den Austausch mit Ihnen -es gab Sachen die wichtiger waren und die meine Energie brauchten.

Resümee

Auch wenn sich im Rückblick das Jahr 2016 gar nicht so schlecht liest, fühlte es sich für uns schlecht an. Bereits im September hörte ich mich immer öfter sagen „Und wehe 2017 wird nicht besser“ und „2016 kann dann weg“. Gefühlt war dieses Jahr ständig immer wieder irgendwas, irgendwas das am Runterkommen hinderte.

Dennoch es gab auch schönes! Ich will nicht undankbar sein, wir waren 3 Wochen in den USA und 1 Woche auf Kreuzfahrt. So etwas ist heutzutage nicht selbstverständlich. Des Weiteren bin ich schwanger geworden, dass definitiv das größte Glück dieses Jahr ist. Es fehlte uns nie an etwas.

Ich freue mich auf 2017 und ein Vorsatz für das neue Jahr ist definitiv nur an die guten Sachen aus 2016 zu denken. Die Zeit mehr zu genießen und sich an den Sachen zu erfreuen die man hat. Vielleicht auch einfach ein bisschen dankbarer zu sein, für das was man hat.

Am meisten freue ich mich in 2017 auf meine Elternzeit. Auf Zeit für Mini (bevor das Baby kommt) und die gemeinsame Zeit mit beiden Kindern. Ich hoffe auf einen schönen Sommer um viel Zeit draussen zu verbringen.

In diesem Sinne möchte ich euch Danken. Danke fürs lesen und uns begleiten. Ich wünsche euch allen ein Frohes, gesundes und schönes neues Jahr. Wir lesen uns nächstes Jahr wieder!

Ich freu mich 🙂

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