Buch Rezension: „So sind sie, die Amerikaner“

Zugegeben es war ein kurzes Buch, aber ein Brandaktuelles und ich habe es sogar gelesen bevor es raus gekommen ist – sogar fertig gelesen. Richtig gelesen, ich hatte die große Freude ein Buch als Leseexemplar vor Veröffentlichung zu erhalten.

Es geht um eine ganz neue Buchreihe von Reise Know How. Die Buchreihe trägt den Titel Fremdenversteher und beschäftigt sich mich den Eigenschaften verschiedener Nationalitäten. Passend zu unserer Elternzeitreise habe ich mich für das Buch „So sind sie, die Amerikaner“ entschieden.

Das Buch

Kommen wir erst einmal zu einigen Informationen zu den Büchern. Die Bücher sind am 25.09.2017 erschienen. Aktuell gibt es zehn verschiedene Nationalitäten die unter die Lupe genommen werden. Neben den Amerikanern gibt es unter anderem einen Einblick in die Lebensweise der Polen, der Franzosen und der Japaner.

Es handelt sich um Taschenbücher mit ca. 100 Seiten. Der Kostenpunkt liegt bei 8,90 Euro. Die Bücher behandeln verschiedene Aspekte des amerikanischen Lebens. Politik, Schulbildung, Freizeit und „typisches“ für die Nationalität. Bei den Amerikanern wird daher ein Auge aufs Shopping und Rechtswesen geworfen. Einkaufen und Verklagen ein wichtiger Bestandteil der Amerikanischen Kultur wie es scheint.

Meine Einschätzung

Ich möchte natürlich nicht zu viel über das Buch verraten, aber einige Themen die es aufgreift sind vorhersehbar wenn man sich schon mal mit Amerika und den Amerikanern beschäftigt hat. Wie eben bereits erwähnt, geht die Autorin zum Beispiel auf das Thema Shopping als Volkssport ein. Sie erläutert aber auch das Rechtssystem und wie es zu komischen Klagen á la „Auf dem Becher stand nicht, dass der Kaffee heiß ist“ kommt.

Das Buch beschreibt auch wie die Amerikaner so ticken und warum. Es war eine amüsante kleine Lektüre, dennoch würde ich nicht alles was da drin steht für bare Münze nehmen. Ich empfand die Beschreibung der Amerikaner in den ersten Kapiteln als recht negativ. Es ist kein Geheimnis, dass die Amerikaner eher oberflächlich sind und ein „How are you?“ nicht aus dem tiefsten Herzen kommt, dennoch finde ich persönlich das ganze eine positive Art an den Menschen. Das Buch formuliert dies aber eher sehr negativ, zumindest empfand ich es so. Damit schlägt es genau in die Kerbe, wie die meisten über Amerikaner denken.

Oft genug habe ich schon zu hören bekommen, dass die Amerikaner ja nur oberflächlich sind und man darauf ja lieber verzichten möchte. Komisch dabei ist nur, dass meistens diese Leute gar nicht mit klaren und direkten Aussagen klar kommen. Ich mag die Art der Amerikaner, sie ist sehr zuvorkommend und freundlich, auch wenn dies nicht aus dem tiefsten Herzen kommt. Ich werde lieber angelächelt als angeknurrt. Aber ich schweife ab.

Ich finde das Buch dennoch ganz nett und eine amüsante Abendunterhaltung. Der Teil über die Politik fand ich etwas zäh, aber sie wird ja Gott sei Dank nur kurz angerissen. Ob ich mir weitere Teile holen werde, weiß ich noch nicht genau. Allerdings würde mich der Teil über Polen und Japan doch schon reizen.

Falls ihr also für ein kurzes Wellness Wochenende, oder eine nette Abendunterhaltung sucht – dann kann ich euch das Buch empfehlen. Für den langen Strandaufenthalt ist es wohl eher nicht geeignet. Es ist auch eher ein Anriss der Kultur und Ideal für die Vorbereitung auf ein fremdes Land. Wer mehr über die Kultur und die Feste wissen will, dem empfehle ich aber eher Kultur Schock, ebenfalls von Reise Know How. Das hab ich mir bereits vor Jahren über Spanien gekauft und fand es sehr interessant.

 

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