„Entthronung“ oder „Bitte noch ein bisschen mehr Mama“

Bereits in der Schwangerschaft kamen immer wieder Zweifel in mir auf, ob ein zweites Kind wirklich so eine „gute Idee“ war. Auslöser für diese Frage war eine in mir sitzende Angst. Die Angst ob ich es wirklich schaffen würde eine gute Mutter für zwei Kinder zu sein. Aber auch die Angst um den Verlust der engen Bindung zu Mini. Und wo wir gerade bei Mini sind, wie würde er das ganze verkraften? Schließlich würde er nun nicht mehr die volle Aufmerksamkeit bekommen und dann ist da ja noch meine Mutter. Die ist zwar im Pflegeheim aber auch da will sie ab und zu mal besucht werden und das kostet auch Zeit, Kraft und Energie. Ach ja und da war ja noch ich, mein Körper, meine Seele und mein Geist die ab und zu auch mal Bedürfnisse haben.

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Herzmomente

Bei Kindern gibt es ja immer diese Phasen. Am Anfang sind es die Wachstumsphasen, dann kommen die Zähne, dann die Trotzphasen, Autoritätsphasen, anstrengende Phasen und was weiß ich noch für Phasen.

In dieser Zeit ist es für mich immer oft schwierig eine ruhige und ausgelassene Mama zu sein -also so eine Mama zu sein wie ich es mir wünsche. Mini zerrt in dieser Zeit ganz häufig an meinen nerven und zwar gewaltig. Diese Phasen sind anstrengend aber wenn sie erstmal rum sind,  dann redet man nicht mehr über sie und erfreut sich einfach an seinem Kind.

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Wutausbrüche und Gefühlschaos im Kindergarten

Vor ein paar Tagen bat mich Minis Erzieherin um ein Gespräch. Die Formulierung lautete ungefähr so: „Mini sagt in letzter Zeit oft nein, vor allem beim Essen und bekommt dabei richtige Wutanfälle. Darüber würden wir gern mit Ihnen sprechen und zwar nicht zwischen Tür und Angel“.

Mir graute von dem Tag an vor dem Gespräch – normalerweise mag ich den Austausch mit Erzieherinnen aber unter der genannten Formulierung hatte ich etwas bedenken und sogar „Angst“ vor dem Gespräch. Ich befürchtete einfach, dass Mini in eine Schublade gesteckt und als Problemkind bezeichnet werden würde. Mein Sohn der einfach nur sensibel ist und oft missverstanden wird.

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Hört der Kummer denn nie auf?

Manchmal da hat man das Gefühl, es kann wirklich nicht schlimmer kommen und dann kommt Murphy auf einen Kaffee vorbei… Man merkt dann plötzlich, Hey geht ja doch noch ne Stufe schlimmer.

An der Theorie, schlechtes zieht schlechtes an, scheint wohl wirklich etwas dran zu sein. Demnach zieht ja auch gutes – gutes an. Es gilt also nur den Teufelskreis zu durchbrechen.

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Kurz vorm durchdrehen

Vorsitzende: Willkommen bei ASM, den Anonymen Schimpfenden Mamis. Es freut mich euch hier zu sehen und würde sagen wir fangen mit einer Vorstellungsrunde an.
Ich: Hallo, ich bin Muttertsiefchen – 32 Jahre alt und stehe kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Leider und irgendwie gegen meinen Willen, muss ich in letzter Zeit viel mit meinem Sohn schimpfen. Nicht immer leise, machmal auch laut. Ich weiß leider nicht weiter.
Die Gruppe: Hallo Mutterstiefchen 

Ok, ok diese Gruppentherapie ist meinem Kopf entsprungen aber momentan könnte sie genau so statt finden. Denn mein kleiner, so niedlicher, toller Sohn, treibt mich aktuell in den Wahnsinn. Na ja weiß heißt aktuell? Sagen wir mal, es hat sich die letzten 5 Monate gesteigert.

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Erster Meilenstein geschafft – Kita Eingewöhnung

Es liegt nun die erste volle Woche in der neuen Kita hinter uns. Es war eine spannende Woche die gut anfing, ein kleines Tief hatte und dann doch gut zu Ende ging.

Aber fangen wir von vorne an. Der erste Tag lief ja ganz gut – den Blogbeitrag dazu findest du hier – und bereits am zweiten Tag ging Mini ohne Probleme ohne mich und nur mit meinem Mann in den Kindergarten. Besser konnte es doch also nicht laufen

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Tragetuch – wer brauch denn sowas?! Irren ist menschlich

Bevor ich Mutter wurde, gehörte ich zu den Frauen die über manches Verhalten von Müttern nur den Kopf schütteln konnte. Einiges wollte mir einfach nicht in den Sinn. Wie so oft war es einfach die Unwissenheit. Am schlimmsten traf mich wohl die Erkenntnis wie sinnvoll ein Tragetuch ist.

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Neue Kita wir kommen

Wo ist die Zeit nur geblieben? Mini Mann ist nun drei Jahre alt und ich fühle mich, als wäre die Geburt erst gestern gewesen. Er geht nun schon ganze zwei Jahre in die Kita, oder besser gesagt in die Krippe und wird demnächst einen „großen Schritt“ machen. Denn es heißt Abschied nehmen.

Abschied von all seinen Freunden und lieb gewonnenen Erzieherinnen. Von einem bekannten Umfeld, das ihm mittlerweile ebenfalls eine Art Zuhause geworden ist. Als wir damals bei der Eingewöhnung waren, dachte ich es würde noch ewig bis zu diesem Moment dauern und jetzt ist er da. Während Mini sich sehr auf den neuen Kindergarten zu freuen scheint, bin ich sehr emotional und traurig dieses Kapitel abschließen zu müssen.

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Das schlechte Gewissen

Die letzten zwei Tage waren fies. Mini Mann ist momentan ziemlich unglücklich und daran bin ich mit Schuld. Auch wenn ich nicht dafür verantwortlich bin, so bin ich jene die es verantwortet und das nagt im Moment wirklich gewaltig an mir.

Das schlechte Gewissen, dass jede Sekunde an mir knabbert wenn ich an meinen Sohn denke hat mich zu diesem Beitrag veranlasst. Ich musste einfach meine Gefühle runter schreiben.

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Der Kindersitz – Drei Jahre Rückblick

Es ist noch schon ein paar Tage her, da führte es uns an einem Samstag zu Baby1One. Es war mal wieder Zeit für einen neuen Kindersitz. Obwohl Mini Mann erst 3 Jahre alt ist und er Kindersitz bis „4 Jahre ausgelegt“ sei. Aber das ist bei Mini irgendwie nichts ungewöhnliches. Bedingt durch Größe und Gewicht war auch der Maxi Cosi nicht zu so lange im Einsatz wie bei manch anderen.

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