Funtktionsmodus – oder auch Mutterschaftsurlaub #leidensweg

Seit Wochen ist in meinem Leben nichts mehr normal und seit Wochen möchte ich darüber bloggen und finde weder Zeit noch Lust. Aber heute war einer dieser Tage an dem der Frust einfach mal raus muss.

Ich warne gleich vor: Es könnte ein MIMIMIMI Beitrag werden, der auch etwas konfus ist da ich meinen Gedanken einfach mal freien Lauf lasse. Es wird auch nicht ausschließlich um meine Schwangerschaft gehen, sondern auch um die Krankheit meiner Mutter. Daher spreche ich eine Triggerwarnung für Krebs aus.

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12 von 12 im Mai

Gestern war der 12. und somit auch 12 von 12. Eine schnelle und einfache Möglichkeit wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. Natürlich soll der Blog nicht nur aus 12 von 12 bestehen, ich gelobe daher für die nächsten Wochen Besserung.

Aber ihr werdet vielleicht an den 12 Bildern schon merken, dass es momentan einfach Sachen gibt die man sich 3 Wochen vor der Geburt des zweiten Kindes nicht wünscht.


#1von12

Dieses Mal stehen die Bilder unter dem Motto „Schwarz-Weiß“ und wir starten mit dem Aufstehen. Na ja fast. Nach einer langen und warmen Dusche versuche ich mich noch etwas im Bett lang zu machen und zu entspannen. Meine Hand braucht morgens immer länger um wieder schmerzfrei zu sein (Dank Schwangerschaft leide ich momentan an dem Karpaltunnelsyndrom und habe morgens oft starke Schmerzen) doch Mini wünscht sich schon jetzt meine volle Aufmerksamkeit. So ist meine Aussicht recht begrenzt, denn ich sehe nur Kind und lausche den vielen Worten die aus seinem Mund kommen. Hach ja man muss ihn einfach lieben.

#2von12

Bevor ich Mini in die Kita bringen kann, muss ich mich noch mit meinem Staatsfeind Nummer 1 auseinander setzen. Socken bzw. Schuhe. Heute lasse ich die Socken mal weg, es soll warm werden und kämpfe nur mit den Schuhen… Und kämpfe ist dabei wirklich das richtige Wort. Ich brauche unbedingt neue Schuhe in die ich einfach rein schlüpfen kann… Aber da sich das Wasser auch in meinen Füßen breit macht, ist das alles nicht so einfach. Ich schweife aber ab. Also irgendwann ist es geschafft und ich habe meine Schuhe an… PARTY

#3von12

Draussen regnet es, also bekommt Mini die Gummistiefel an und in der Kita wird mit Absicht etwas weiter weg geparkt. Es geht auf Pfützensuche. Leider regnet es noch nicht lang genug und es gibt nur kleine Pfützen (keine tiefen).

#4von12

So nun ist „Freizeit“ angesagt. Mini st für die nächsten Stunden versorgt und ich kann mich um mich kümmern. Öhm ne falsch, da wartet eine riesige To Do Liste auf mich. Erst geht es in die Wohnung meiner Mutter. Hier muss ich noch ein paar Sachen zusammenpacken die ich ihr ins Pflegeheim bringen muss. Vorher sollte ich noch mal beim Bäcker halten und Frühstück für mich besorgen. Also los geht es.

#5von12

Die wichtigsten Sachen sind gepackt, mehr kann ich eh nicht tragen, das Frühstück ist verschlungen und nun kann es zur Bank gehen. Nach dem alles hier erledigt ist steht die Ummeldung meiner Mutter an. Leider war ich so naiv zu denken, dass das montags – freitags möglich ist. Tja ja und so stehe ich vor verschlossenen Türen und kann daher erst einmal wieder nach Hause fahren.

#6von12

Zuhause gibt es dann erstmal den Rest von meinem Bäckerfrühstück. In Ruhe auf der Couch. Keine halbe Stunde später geht es auch schon wieder weiter. Dieses Mal aber nicht allein, sondern mit meinem Mann als Unterstützung.

#7von12

Bevor es ins Pflegeheim geht, noch ein kurzer Stop im Supermarkt. Meine Mutter wünscht sich neue Zeitungen zum durchblättern und ich brauche noch etwas Schokolade für mich. Nervennahrung sozusagen.

#8von12

Wir packen im Pflegeheim alles aus und verstauen alles ein bisschen. Während mein Mann den TV an schließt quatsche ich ein bisschen mit meiner Mutter, soweit das eben geht. Lange bleiben wir nicht, denn sie ist müde und erschöpft. Sie hatte bereits Besuch von einer Ärztin aus dem Palliativ Team und viele Besuche mit langen Unterredungen sind immer sehr anstrengend für sie. Früher als gedacht sind wir daher wieder Zuhause und können noch etwas vor dem TV entspannen. 

#9von12

Während Stargate vor sich hin plätschert fallen mir die Augen zu. In einem Moment höre ich meinen Mann noch neben mir telefonieren und im nächsten Wache ich allein in der Wohnung auf. Es ist Zeit Mini abzuholen und mein Mann ist alleine los und hat mich schlafen lassen. Ich beschließe von der (unbequemen) Couch noch ins Bett zu wechseln und stelle fest unser Saugroboter hat randaliert.

#10von12 

Ruhe in Frieden liebe Lampe. Während mein Mann und Mini noch etwas auf dem Spielplatz sind, genieße ich die Ruhe zuhause (und das Bett für mich allein :p). Kaum ist Mini da überreicht er mir sein Muttertagsgeschenk. Er versichert mir, dass dieses unbedingt heute ausgepackt werden muss und zwar von den Kindern. Also lasse ich ihn seines Amtes weiten und erfreue mich riesig an diesem wunderschönen Muttertagsgeschenk. Es ist das erste das ich von ihm erhalte und es rührt mich zu Tränen. Ich bin aber auch sentimental in letzter Zeit…

#11von12

Wir stecken Mini noch schnell in die Badewanne und mein Mann richtet für uns beide eine Kleinigkeit zum Abendbrot her. Er ist einfach der beste. Alles was eine Schwangere braucht – ok zumindest alles was ich brauche 🙂

#12von12

In letzter Zeit schauen Mini und ich immer samstags einen Familienfilm zusammen. Dazu gibt es Popcorn oder irgendwas anderes zum knabbern. Wir kuscheln uns dann auf die Couch oder ins Bett und genießen einen Film zusammen. Heute ist zwar nicht Samstag aber es ist ja trotzdem Wochenende und diesen Samstag soll Mini bei Oma und Opa schlafen, also ab auf die Couch und TV geschaut.

Der Tag für Mini geht nun zu Ende und mein Mann und ich nutzen die Ruhe des Abends für weitere Unmengen an Papieren und Anträgen die es noch zu lesen/befüllen/weg zu schicken an geht.

Tja das waren Sie also wieder, meine 12 von 12. Wie jeden Monat wird die Aktion von Caro organisiert. In ihrem Blog Draußen nur Kännchen! findet ihr noch weitere Fotos zu dieser Aktion. Viel Spaß beim stöbern.

 

#12von12 im April – ein kleines Lebenszeichen

Seit Tagen, wenn nicht sogar seit Wochen will ich endlich mal wieder etwas auf dem Blog schreiben. Aus bestimmten Gründen, von denen ich vor habe sie irgendwann mal nieder zu schreiben, blieb es aber ruhig auf dem Blog.

Heute war nun der 12.04 und somit wäre Zeit für 12 von 12 und ich nahm meine letzte Energie zusammen und stellte 12 langweilige Fotos von meinem Tag zusammen. Ganz alltägliches, langweiliges Leben einer schwangeren Mutter. Ich hab euch noch nicht verschreckt? Dann kommen Sie hier, meine 12 Bilder am 12.

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Herzmomente

Bei Kindern gibt es ja immer diese Phasen. Am Anfang sind es die Wachstumsphasen, dann kommen die Zähne, dann die Trotzphasen, Autoritätsphasen, anstrengende Phasen und was weiß ich noch für Phasen.

In dieser Zeit ist es für mich immer oft schwierig eine ruhige und ausgelassene Mama zu sein -also so eine Mama zu sein wie ich es mir wünsche. Mini zerrt in dieser Zeit ganz häufig an meinen nerven und zwar gewaltig. Diese Phasen sind anstrengend aber wenn sie erstmal rum sind,  dann redet man nicht mehr über sie und erfreut sich einfach an seinem Kind.

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2. Trimenon geschafft – nun heißt es „Endspurt“

Woche für Woche geht es voran – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. So sagt man doch oder?

Ich bin nun in der 25. Woche und habe somit, dass zweite Trimenon hinter mich gebracht und befinde mich nun im 7. Monat. Bisher hatte ich ja schon über das erste Trimenon und den 4. sowie 5. Monat geschrieben und nun kommt der Bericht zum 6. Monat.

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Wutausbrüche und Gefühlschaos im Kindergarten

Vor ein paar Tagen bat mich Minis Erzieherin um ein Gespräch. Die Formulierung lautete ungefähr so: „Mini sagt in letzter Zeit oft nein, vor allem beim Essen und bekommt dabei richtige Wutanfälle. Darüber würden wir gern mit Ihnen sprechen und zwar nicht zwischen Tür und Angel“.

Mir graute von dem Tag an vor dem Gespräch – normalerweise mag ich den Austausch mit Erzieherinnen aber unter der genannten Formulierung hatte ich etwas bedenken und sogar „Angst“ vor dem Gespräch. Ich befürchtete einfach, dass Mini in eine Schublade gesteckt und als Problemkind bezeichnet werden würde. Mein Sohn der einfach nur sensibel ist und oft missverstanden wird.

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Halbzeit – Schwangerschaftswoche 21

Willkommen in der 21. Schwangerschaftswoche und damit ist (voraussichtlich) die Halbzeit erreicht. Über die ersten 12 Wochen habe ich ja bereits berichtet und eigentlich sollte danach ja alles besser werden. So zumindest die Theorie.

Jedes Buch oder jeder Newsletter gratulierte zum 4. Monat mit ungefähr dem gleichen Tenor „Kritische Zeit überstanden und wenn Sie unter Übelkeit leiden, dann sollte das jetzt besser werden“.

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